Eskalation im Iran-Konflikt treibt Ölpreise und Kapitalmarktzinsen nach oben

Die angespannte Lage zwischen den USA und dem Iran verschärft sich weiter. Trumps verschärfte Rhetorik gegenüber Teheran führt zu deutlichen Auswirkungen auf die Energiemärkte und damit auch auf die Kapitalmarktzinsen.
Der Ölpreis zeigt sich unter Druck nach oben, da sich ein gefährliches Eskalationsszenario abzeichnet: Weitere US-Luftschläge gegen den Iran könnten in der kommenden Nacht folgen. Als Reaktion dürfte Teheran die Straße von Hormus erneut blockieren, woraufhin die USA mit einer Sperrung iranischer Häfen reagieren könnten. Dieser Kreislauf der gegenseitigen Blockaden und Gegenmaßnahmen scheint sich immer weiter zu drehen, ohne dass eine politische Lösungsperspektive erkennbar ist.
Für die Trump-Administration entstehen dadurch erhebliche Probleme: Die steigenden Zinsen am Kapitalmarkt und die kontinuierliche Entleerung der Ölreserven schaffen einen zeitlichen Druck, unter dem die Administration handeln muss.
An der Wall Street war zunächst eine Verkaufswelle bei Chipwerten zu beobachten, die vorerst zum Stillstand gekommen ist. Anleger beobachten die Situation weiterhin mit Aufmerksamkeit und kalkulieren die möglichen Marktfolgen ein.
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